Um die Jahrhundertwende wurden in unserer näheren und weiteren Umgebung in vielen Orten Musikvereine gegründet. So auch in unserem, am Moselufer gegenüber der Sauermündung und dem luxemburgischen Städtchen Wasserbillig gelegenen Heimatort Oberbillig.

Oberbillig / Anfang des 20. Jahrhunderts
Im Jahre 1906 fand in der Gastwirtschaft Thein, Leimbachstraße, unter großer Beteiligung der Bevölkerung die Gründungsversammlung unseres Musikvereins statt. Die Versammlung taufte den Verein auf den Namen „Fanfare“, obwohl der Musikverein stets ein reiner Harmoniekörper war und ist. Zum 1. Vorsitzenden wurde Johann Hank gewählt. Das Amt des Dirigenten übernahm Nikolaus Weiß aus Tawern. Die Gründer waren auch die ersten Spieler. Zur Anschaffung der Instrumente wurde eine Haussammlung durchgeführt. Einen erheblichen Teil der Kosten trugen die Spieler selbst.
Nachdem ein Jahr fleißig geprobt wurde, traten Unstimmigkeiten auf und der Verein teilte sich in zwei Lager. Dies konnte jedoch in einem kleinen Dorf nicht lange gut gehen. Im Jahre 1909 fand dann die Wiedervereinigung der „Wilden“ und der „Fanfare“ statt. Den Vorsitz übernahm Bernhard Ferring. Unter Dirigent Nikolaus Weiß wurde nun wieder vereint fleißig geübt und im Jahre 1910 konnte das erste Fest des Vereins auf einer Wiese am Haus Jonas Klassen gefeiert werden. Das Fest war ein voller Erfolg und gab dem jungen Verein Auftrieb für die kommenden Jahre.
Doch bald brach der 1. Weltkrieg aus, das Vereinsleben kam zwangsläufig zum Erliegen. Zwei Musiker, Matthias Koster und Matthias Becker, wurden Opfer des Krieges.
Nach Beendigung des 1. Weltkrieges wurde das Vereinsleben unter schwierigen Umständen wieder aufgenommen. Vorsitzender wurde Karl Ferring, der dieses Amt viele Jahre bekleidete. Er sei hier stellvertretend für all´ die Musiker genannt, welche den Verein über schwere Jahre hinweg am Leben erhielten. Viele von ihnen waren 30, 40 ja 50 Jahre aktiv. Probenlokal war wieder das Gasthaus Thein, später das Gasthaus Hoffmann. Bis zur Besetzung des Rheinlandes wurde nun wieder unter Leitung von Nikolaus Weiß geübt. Da einige Musiker evakuiert wurden, musste das Vereinsleben wieder ruhen. In dieser Zeit starb der langjährige und verdiente Dirigent Nikolaus Weiß.
Im Jahre 1924 ging es dann unter der Stabführung von Nikolaus Lahr aus Wasserbillig weiter.

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Aufnahme aus dem Jahre 1910 |
| Sitzend von links: | Karl Ferring, Nikolaus Becker, Matthias Becker, Peter Horsch, Matthias Kandel, Johann Scalla |
| Stehend: |
Johann
Ferring, Bernhard Ferring, Matthias Horsch, Matthias Koster, Anton
Baumann, Matthias Schuh, Peter Klasen, Peter Ferring, Johann Hank, Franz Klassen |
| Gastwirt: | Jakob Hoffmann |
Zwei Jahre später, im Jahre 1926, übernahm Jakob Kurt das Amt des Dirigenten. In diesem Jahr konnte das 20-jährige Stiftungsfest auf der Festwiese am Bahnhof gefeiert werden.
Der Verein hatte für sein Stiftungsfest, unter starker finanzieller Belastung, einen Schellenbaum erstanden. Gastwirt Pierre Zimmer aus Wasserbillig hatte dem Verein 500 RM zinslos zur Anschaffung des Schellenbaums bereitgestellt.

1926 - Stiftungsfest. Der Schellenbaum wird erstmals präsentiert
Da der finanzielle Erfolg beim Stiftungsfest auch eintraf, konnten die Schulden bald wieder abgetragen werden. Der Schellenbaum ist noch heute ein viel bewundertes Prachtstück unseres Vereins.
Im Jahre 1927 übernahm Wilhelm Deutschen aus Igel, ein geborener Oberbilliger, den Dirigentenstab und führte den Verein bis zu Beginn des 2. Weltkrieges zu schönen Erfolgen.
Wiederum kam das Vereinsleben zum Erliegen. Drei aktive Musiker, Peter Klassen, Matthias Kohn und Michel Kohn mussten ihr Leben lassen.

1926 - Musikverein Wasserbillig auf dem Weg zum Stiftungsfest auf der alten Fähre
Auch nach dem 2. Weltkrieg war ein Neubeginn sehr schwer. Fast alle Instrumente sowie das ganze Notenmaterial waren verloren. Regelmäßige Proben fanden zunächst nicht statt.

Anfangs der 50er
Der Verein trat nur innerhalb der Gemeinde in die Öffentlichkeit. Im Jahre 1953 konnten noch 12 aktive Musiker gezählt werden.

Anfangs der 50er / Kirmes in Oberbillig
Eine Erfolg versprechende Wende trat dann in einer Versammlung im Gasthaus Klassen-Ring im Mai 1954 ein. Besonders die Jugend wurde in dieser Versammlung zur Mitarbeit aufgerufen. Einige Jugendliche traten bei dieser Versammlung dem Verein bei. Vier sind noch heute aktive Musiker. Herbert Thein, Manfred Burg, Peter Brück und Willi Thein.
Zudem konnten viele inaktive Mitglieder geworben werden.
Die Versammlung wählte Georg Ring zum 1. Vorsitzenden. Er hatte in dieser Zeit große Aufbauarbeit für unseren Verein geleistet.
Der Dirigentenstab ging wieder in die bewährten Hände von Wilhelm Deutschen.
Für dringend erforderliche Reparaturen und Instrumentenkauf wurde eine Straßensammlung durchgeführt. Bei einer Werbeaktion konnte der Verein über 100 inaktive Mitglieder gewinnen. Es wurde nun wieder fleißig musiziert und dem tüchtigen Dirigenten Wilhelm Deutschen gelang es in kurzer Zeit eine stattliche Zahl von Jugendlichen als Musiker auszubilden.

So konnte man 1956 in einem großen Festzelt unter Beteiligung vieler namhafter Vereine, auch aus dem benachbarten Luxemburg, das 50-jährige Stiftungsfest feiern. Auch dieses Fest wurde ein voller Erfolg, jedoch mit einem bitteren Nachgeschmack.
Wegen eines Missverständnisses über die Reihenfolge beim Ehrenspielen am Sonntagnachmittag, trat Herr Wilhelm Deutschen von seinem Amt als Dirigent zurück. Für den aufstrebenden Verein ein herber Schlag. Nachfolger im Dirigentenamt wurde Fritz Thull.
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1956 - 50-jähriges Stiftungsfest / Sponsoren, wer kennt sie noch? |
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Ab
ca. 1950 - Musizieren ohne Noten, - Los Katastrophos, - Ballantines |
| Familienabend 1984 |
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Randbemerkung:
In früheren Jahren bildeten talentierte Musiker eine Tanzkapelle, welche ohne Noten, aus dem Hut, an Kirmes und sonstigen Feierlichkeiten zum Tanz aufspielte. Zu diesen Zeiten kostete 1 Tanz 10 Pfennig.
Um 1960 machte unser Kassierer Herbert Thein den Vorschlag, diese Tradition weiter zu führen. Aus Sicht des Kassierers eine Selbstverständlichkeit, wenn man bedenkt, dass ein Alleinunterhalter zu dieser Zeit bereits 200,- DM verlangte.
Kirmes 1988
Die ersten Noten – handgeschrieben - erhielt die „kleine Besetzung“ 1962 bei einem 2-tägigen Besuch eines Musikfestes auf der Insel Niederwerth / Rhein.
Es entstand nun eine Gruppe innerhalb unseres Vereins, die bei allen Anlässen zum Tanz und zur Unterhaltung aufspielte.
Kappensitzung 1984
Aus dieser Gruppe entstanden die „Los Katastrophos“. Später wurden daraus die „Ballantines“.
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1989 |
| Kirmes 1997 |
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In der Generalversammlung 1957 wurde Franz Klassen zum1. Vorsitzenden gewählt.
Ab 1958 übernahm Peter Beck die Vereinsführung. Ihm gelang es dann, gemeinsam mit dem 2. Vorsitzenden Paul Welsch, den erfahrenen Dirigenten Peter Berschens aus Wiltingen für unseren Verein zu gewinnen.
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1957/58
Wahrscheinlich hat man sich beim „Peitschi“ in der
Der Metzgermeister steht rechts. Er schaut dem Treiben zufrieden zu.
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Unter der musikalischen Leitung von Peter Berschens setzte nun der Verein zu einem erstaunlichen Höhenflug an.

Hier sei an die vielen Konzerte und Wertungsspiele in Saarburg und Welschbillig erinnert, wo der Verein in der Unterstufe bzw. in der Mittelstufe jeweils den 1. Rang mit Auszeichnung erreichte.
Ein besonderes Verdienst von Peter Berschens war die Jugendausbildung. In kurzer Zeit bildete er ein eigenes Jugendorchester heran, welches im ganzen Kreis bewundert wurde.
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1964
Jugendorchester
Wertungsspielen in Saarburg
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Gesamtorchester
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Jugendorchester
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Es darf wohl als eine ganz besondere Auszeichnung betrachtet werden, als unser Jugendorchester den damaligen Bundeskanzler Ludwig Erhard bei einer Schiffsreise von Trier nach Bernkastel mit flotten Weisen erfreuen durfte.

Aus dieser Zeit sei noch unser 60-jähriges Stiftungsfest hervorgehoben.

1966
Im September 1966 verstarb, auf dem Höhepunkt seines musikalischen Wirkens, unser verehrter Dirigent Peter Berschens. Sein Werk und seine Arbeit sind und bleiben unvergessen.
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In der Generalversammlung im Spätherbst 1966 legte der langjährige und verdiente Vorsitzende Peter Beck sein Amt nieder. Die Versammlung wählte Hans Birringer zu seinem Nachfolger. Er leitete den Verein bis 1972.
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Peter Beck rechts
1966
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| Hans Birringer |
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In seiner Zeit wurde das 65-jährige Stiftungsfest gefeiert.

1971
Die musikalische Leitung übernahm Paul Clemens. Wegen Arbeitsüberlastung legte er nach einem Jahr wertvoller Arbeit sein Amt nieder. Als Nachfolger übernahm Nikolaus Lahr, trotz seines hohen Alters, den Dirigentenstab noch einmal für ein Jahr.
Auf Nikolaus Lahr folgte noch einmal Paul Clemens. Ab1968 übernahm Horst Zell die musikalische Leitung unseres Vereins.

Die Arbeit von Horst Zell in Worten auszudrücken und nieder zu schreiben bleibt nur ein Versuch. Er ging mit viel Schwung, Elan und Überzeugungskraft an seine Arbeit und konnte nach kurzer Zeit die Musiker zur Mitarbeit begeistern. Die vorbildliche Arbeit von ihm, seine Einstellung zur Musik, insbesondere zur symphonischen Blasmusik, begeisterte alle. In den folgenden Jahren führte Horst Zell den Verein zielbewusst zu Höchstleistungen.
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Der Chef in Aktion. |
Die Generalversammlung im Jahre 1972 wählte Willi Thein zum 1. Vorsitzenden.5 Bewerber hatten sich zur Wahl gestellt! Die Harmonie und Zusammenarbeit von Dirigent, Vorsitzendem, Vorstand und Musikern trug nun bald ihre Früchte. Der Verein erlebte ohne Zweifel seinen absoluten Höhepunkt in diesen Jahren. Hier sei unter anderem noch einmal an die jährlich aufgeführten Frühjahrskonzerte in der Beethovenhalle in Konz erinnert.
So geht´s auch. |
Der strenge 1. Vorsitzende.
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Das herausragende Ereignis war wohl das Wertungsspielen am 1. April 1973 in Reinsfeld. Unter der musikalischen Leitung von Horst Zell erreichte unser Musikverein in der Höchststufe den 1. Rang mit Auszeichnung.
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Am Karfreitag 1973 wurde dann in der Beethovenhalle in Konz die erste Langspielplatte aufgenommen. Auf dieser LP ist der damalige Leistungsstand für immer festgehalten worden.
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| 1973 |
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Weitere Höhepunkte dieser Jahre waren das Wertungsspielen in Schifflingen / Luxemburg, viele ausgezeichnete Konzerte, eine weitere Langspielplatte

1973
und das 70-jährige Stiftungsfest im Jahre 1976.
Da Horst Zell als Musiklehrer an die Realschule nach Bitburg berufen wurde und mit seiner Familie dorthin zog, legte er sein Amt als Dirigent im Herbst 1977 nieder. Von Bitburg aus folgte er der Berufung als Leiter der Musikschule in Goslar, wo er bis zu seinem Ruhestand tätig war.


1976
Blickt man heute auf diese erfolgreichen Jahre zurück, so ist zusammenfassend zu sagen, die überzeugende Leitung von Herrn Zell, die Arbeit des 1. Vorsitzenden , die Unterstützung des gesamten Vorstandes, die begeisterte Mitarbeit aller Musiker, der Geist der Kameradschaft und die Liebe zur Blasmusik führten zu diesen Erfolgen.
In der Generalversammlung 1978 trat der 1. Vorsitzende Willi Thein zurück. Nachfolger wurde Hermann Bratanovic. Unter mehreren Bewerbern für das Dirigentenamt wählte der Vorstand Albert Schwarz aus, welcher den Verein 2 Jahre leitete.
Es wurde eine unruhige Zeit in unserem Musikverein, die Vorsitzenden wechselten jedes Jahr. Im Geschäftsjahr 1979 war Robert Birringer 1. Vorsitzender. Ihm folgte dann wieder Willi Thein.
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Beethovenhalle / Konz
1973 bis 1977
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(1974)

(1975)
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(1976)


(1977)
Ab 1. April 1980 übernahm Leo Baumeister die musikalische Leitung. Im November 1980 veranstaltete der Verein unter seiner Leitung in Kempen / Niederrhein ein Konzert vor 800 begeisterten Zuhörern
Die Generalversammlung am 15. Nov. 1980 brachte wieder eine Veränderung in der Vereinsführung. Willi Thein kandidierte nicht mehr als 1. Vorsitzender. Die Versammlung wählte Friedbert Berens als Nachfolger.

1980


Konzert in St. Paulin / Trier
Vom 13. bis 15. Juni 1981 feierte der Musikverein sein 75-jähriges Jubiläum in einem Festzelt an der Mosel. Unter Teilnahme vieler Gastvereine, auch aus dem benachbarten Luxemburg, verlief das Jubelfest in voller Harmonie.
In der Folgezeit ging es dann wieder turbulent zu. Der erzwungene Rücktritt unseres Dirigenten Leo Baumeister, sowie die Verpflichtung von Ernst Geyer vom städtischen Orchester Trier als neuen Dirigenten ab 24. Nov. 1981, fand ebenfalls im Jubeljahr statt.


1981
Ernst Geyer stellte einen 5-Jahresplan zum musikalischen Aufbau unseres Klangkörpers vor. Da dieser musikalische Aufbau hin zur Oberstufe einigen Vorstandsmitgliedern zu lange dauerte, trat er am 24. Februar 1983 zurück. Sein Nachfolger wurde Eckhard Jullien.

1982/83 - Herr Ernst Geyer links
Eckhard Jullien legte großen Wert auf die bläserische Weiterbildung der Aktiven. Auch bevorzugte er die für Laienbläser geschriebene Literatur. Unter anderem bildete er den Blechnachwuchs aus, welcher mit gutem Erfolg in unserem Verein eingebaut wurde.
Am 15. Mai 1983 trat der 1. Vorsitzende Friedbert Berens wegen beruflicher Belastung zurück. Edgar Ferring als 2. Vorsitzender leitete den Verein weiter. In der folgenden Jahreshauptversammlung war niemand bereit, das Amt des 1. Vorsitzenden zu übernehmen. Die Versammlung beauftragte Willi Thein die kommissarische Leitung des Vereins zu übernehmen.
Um dem Verein wieder ein musikalisches Ziel zu setzen, nahm er Verbindung mit dem Musikverein Wasserbillig auf. Ziel dieser Gespräche war ein gemeinsames Konzert in Wasserbillig. Eckhard Jullien bereitete die Musiker in den Wintermonaten auf dieses Konzert vor.

Am 12. Februar 1984 fand dann im Kulturzentrum in Wasserbillig dieses sehr gut besuchte und gelungene Gemeinschaftskonzert statt. Ein weiteres Konzert folgte am 28. April 1984 im Vereinslokal Ring. Beide Veranstaltungen gaben weiteren Auftrieb für die Zukunft.

1984
In der am 12. Mai 1984 einberufenen Generalversammlung wurde Wilfried Kohns zum 1. Vorsitzenden gewählt. Obwohl Wilfried Kohns kein aktiver Musiker war, ging er mit Eifer an die gestellten Aufgaben heran. Seinem persönlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass der Verein wieder ohne Nachwuchssorgen da stand.
Erstmals in der Vereinsgeschichte wurden auch Mädchen in den Verein aufgenommen.

Das 80-jährige Stiftungsfest fand vom 21. bis 23. Juni 1986 auf Beschluss des Vorstandes in den Moselanlagen statt. An den Festlichkeiten nahmen viele Gastvereine teil. Auch ohne Festzelt war dieses Stiftungsfest ein musikalisches Ereignis.
Eine weitere unruhige Zeit stand dem Verein bevor. Eckhard Jullien ging aus beruflichen Gründen nach Süddeutschland. Das Amt des Dirigenten übernahm für kurze Zeit Michael Thein. Nachfolger wurde Herr Biebrach.
In diese Zeit fiel auch der Wechsel unseres Vereinslokales. Die Proben und sonstigen Veranstaltungen fanden ab diesem Zeitpunkt im Gasthaus "Zum Bahnhof" statt.
In der Jahreshauptversammlung am 24 .Januar 1987 war, zum wiederholten Male, niemand bereit, das Amt des 1. Vorsitzenden zu übernehmen, deshalb fasste die Versammlung den Beschluss, innerhalb der nächsten 3 Monate, zwecks Neuwahl des Vorstandes, eine außerordentliche Versammlung einzuberufen. Der alte Vorstand sollte bis dahin die Geschäfte weiterführen.


1986
In einer Vorstandssitzung am 9. März 1987 trat Wilfried Kohns aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück. Edgar Birringer als 2. Vorsitzender übernahm nun die Leitung des Vereins. Der Vorstand beschloss, die außerordentliche Versammlung in den Herbst zu verlegen.
Zunächst musste ein neuer Dirigent gefunden werden. Ab dem 4. April 1987 übernahm Joachim Scholer aus Hermeskeil die musikalische Leitung.
In der außerordentlichen Versammlung erklärte sich Edgar Birringer bereit, das Amt des 1. Vorsitzenden zu übernehmen. Sein erstes Bestreben war es, den Verein aus der Talsohle zu führen.
Ziel des 1. Vorsitzenden und des Dirigenten war die Wiedereinführung eines regelmäßigen Frühjahrskonzertes. Mit Schwung und Können ging Joachim Scholer an die Arbeit. Der Funke sprang über auf Musikerinnen und Musiker. Joachim Scholer konnte seine gute Probenarbeit in einem Konzert am 23. April 1988 im Vereinslokal „Zum Bahnhof“ vorstellen. Der Verein trat hierbei in neuer, einheitlicher Kleidung an die Öffentlichkeit.
August Eilers, Gastwirt in Oberbillig, hatte, nachdem unser ehemaliger Vorsitzender Wilfried Kohns einige Gespräche mit ihm geführt hatte, einen Betrag von 15.000,- DM zur Beschaffung dieser neuen, schmucken Kleidung gespendet.


1988

Auf Beschluss der Generalversammlung am 13. November 1988 wurden unsere langjährigen und verdienten aktiven Musiker Werner Trierweiler, Manfred Burg, Herbert Thein und Peter Brück zu Ehrenmitgliedern ernannt. Hierbei sei insbesondere unser Bassist Herbert Thein zu erwähnen. Seit 25 Jahren ist er ununterbrochen 1. Kassierer des Vereins.
Auf Grund seiner großen Verdienste, langjährige Tätigkeit als 1. Vorsitzender und Vorstandsmitglied, wurde Willi Thein zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Weiterhin wurde beschlossen, nur noch alle 2 Jahre Vorstandswahlen durchzuführen.
Die musikalische Arbeit in unserem Verein ging zügig weiter. Die Jugendausbildung trug gute Früchte. Viele Nachwuchsmusiker konnten in den Verein eingebaut werden.


1988
Ein weiteres Jahreskonzert folgte im Frühjahr 1989. Im vollbesetzten Vereinslokal konnten Dirigent und Orchester die Zuhörer begeistern. Aus beruflichen Gründen musste Joachim Scholer leider Pfingsten 1989 den Dirigentenstab niederlegen. Sein Nachfolger wurde Heinz Schick.
Heinz Schick übernahm den Verein mitten in der Saison. Ihm gelang es, die bestehenden Verpflichtungen in hervorragender Manier zu meistern.


1989
Anlässlich des 1. Bundesmusikfestes in Trier wurde eine freundschaftliche Partnerschaft mit der Stadtkapelle Langenzenn geschlossen.
Am 4. Juni 1989 nahm unser Verein als musikalischer Vertreter des Kreises Trier-Saarburg am Rheinland-Pfalz-Tag in Zell an der Mosel teil.

Teilnahme am Umzug in Langenzenn
Der im Laufe der Jahre stark in Mitleidenschaft gezogene Schellenbaum wurde 1989 auf Kosten des Heimat- und Verkehrsvereins Oberbillig völlig neu renoviert und an dem jährlich stattfindenden Sommerfest dem Verein überreicht.
Die Jahreshauptversammlung am 4. Nov. 1990 bestätigte Edgar Birringer als 1. Vorsitzenden.
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August Eilers wurde aus den bekannten Gründen zum Ehrenmitglied ernannt.

1990
In der folgenden Zeit konnte der 1. Vorsitzende und der Vorstand die Beziehungen zum Musikverein Wasserbillig auffrischen. Als Ergebnis kann das musikalisch überzeugende Gemeinschaftskonzert am 17. März 1991 im Kulturzentrum Wasserbillig, vor vollbesetztem Haus, festgehalten werden. Dieses Konzert sollte in Zukunft eine feste Einrichtung werden.


Anlässlich des 85-jährigen Bestehens unseres Vereins, fand am 20. April 1991 im Vereinslokal „Zum Bahnhof“ das Jubiläumskonzert statt. In harter und langer Probenarbeit hatte Heinz Schick die Vorbereitungen zu diesem gelungenen Konzert getroffen.
Die Feierlichkeiten zum 85-jährigen Bestehen fanden vom 3. bis 5. August 1991 in einem Festzelt an der Mosel statt.
In der Folgezeit verstand es Heinz Schick, die Musikerinnen und Musiker, ob alt oder jung, für die Musik zu begeistern. Mit Erfolg führte er den Verein musikalisch weiter.



1991
Am 11.01.1992 veranstalteten wir zusammen mit dem Musikverein Wasserliesch ein Konzert zu Gunsten der „Ruanda – Hilfe“, in der Mehrzweckhalle Wasserliesch. Die Vorbereitungen zu diesem und vielen folgenden Konzerten wurden u. a. mit Probewochenenden in der Jugendherberge in Bollendorf bzw. in Traben – Trarbach untermauert.
1992 erfolgte die Anschaffung des Saxophonsatzes.




Randbemerkung:
Vorausgegangen sind bereits mehrere Hinweise auf Jugendarbeit, Jugendausbildung und Jugendkapelle in unserem Verein. An diese Zeiten anknüpfend, wurde am 6. Februar 1993 im Verlauf des damaligen Familienabends das neu gegründete Jugendorchester vorgestellt. Das Jugendorchester stand zunächst unter der Leitung von Melanie Burg.
Als Nachfolger von Melanie übernahm 1995 Sascha Kohns das Jugendorchester.


Ab 1997 führte Karren Abbey das Jugendorchester bis zu ihrer schweren Erkrankung.
Mit dem 2003 neu gegründeten Jugendorchester Oberbillig / Wasserliesch, das unter der Leitung von Peter Adam stand, wurde die erfolgreiche Jugendarbeit der letzten Jahre weiter geführt.


Weitere Jahreskonzerte folgten. Es waren Gemeinschaftskonzerte mit dem Musikverein Wasserbillig; 1993 im Kulturzentrum Wasserbillig und 1995 in der Mehrzweckhalle in Wasserliesch.


1995
Nicht unerwähnt bleiben darf für das Jahr 1993 die Überreichung der Verdienstmedaille des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz an unser Ehrenmitglied Herbert Thein, welcher über 25 Jahren 1. Kassierer unseres Vereins war.
1995 veranstalteten wir vor internationalem Publikum, auf Einladung der NAMSA, eine Abteilung der NATO, ein Konzert in Kapellen / Luxemburg. Im Anschluss an das Konzert spielten unsere Ballantines zum Tanz auf und sorgten für gute Stimmung bis zum frühen Morgen.


1993 – Verleihung der Verdienstmedaille des Landesmusikverbandes Rheinland – Pfalz an Herbert Thein
1996 konnte unser Verein sein 90-jähriges Stiftungsfest feiern. Aus diesem Anlass veranstalteten wir am 16. März, wiederum in der Mehrzweckhalle in Wasserliesch, ein gelungenes Konzert vor ca. 230 begeisterten Zuhörern.


1996

Ebenfalls im Jahre 1996 nahm unser Verein wieder an einem Wertungsspielen teil. In diesem musikalischen Wettbewerb, der in Wittlich stattfand, erreichten wir in der Oberstufe das Prädikat „gut“.

Das gelungene Kirchenkonzert unter der Leitung von Heinz Schick, das am 21. Dez. 1997 in der Pfarrkirche Oberbillig stattfand, sollte nicht unerwähnt bleiben.
In der Jahreshauptversammlung am 15.Nov.1998 kandidierte Edgar Birringer nach 12 jähriger, sehr erfolgreicher Arbeit nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden. Neuen Ideen Platz zu schaffen hatten ihn zu diesem Schritt bewogen.
Die Versammlung wählte Michael Thein zu seinem Nachfolger.


Auf Grund seiner Verdienste, langjährige Tätigkeit als 1. Vorsitzender und Vorstandsmitglied, wurde Edgar Birringer zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Heinz Schick erklärte in dieser Versammlung, dass er nie länger als 10 Jahre einen Verein leiten werde.

1998 - Edgar Birringer wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Aus diesem Grund fand im März 1999 sein Abschlusskonzert in Wasserliesch statt. Damit ging, wie auch schon 1977 / 1978 eine harmonische und erfolgreiche Ära zu Ende.
Es folgten, wie bereits Jahre zuvor, sehr unruhige Zeiten für den Verein. Ab April 1999 übernahm Andreas Schuster, ein junger, dynamischer Dirigent, die musikalische Verantwortung.
Zwischenzeitlich wurde, auf Vorschlag des 1. Vorsitzenden Michael Thein und auf Zustimmung der Jahreshauptversammlung, der Verein in das Vereinsregister eingetragen und trägt seither den Zusatz „e.V.“


1999 - Eine Ära geht zu Ende
Die gute Arbeit von Andreas Schuster konnte der Verein in seinem Jahreskonzert am 1. April 2000 in der Mehrzweckhalle Wasserliesch unter Beweis stellen.
Im Dezember 2000 trennte sich der Musikverein auf Grund von Unstimmigkeiten von Andreas Schuster.
In der Jahreshauptversammlung am 21.01.2001 kandidierte Michael Thein nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden. Sein Nachfolger wurde Sascha Kohns.
Als neuer musikalischer Leiter übernahm Werner Klein am 22.01.2001 den Dirigentenstab.



Mit Können und Sachverstand, basierend auf jahrelanger Dirigententätigkeit, ging Werner Klein an die ihm gestellte Aufgabe heran.
An Pfingsten nahmen wir am Bundesmusikfest in Friedrichshafen / Bodensee teil. Zum Abschluss dieses Ausfluges veranstalteten wir an Pfingstmontag ein Konzert in Meersburg.

2001 - Konzert an Pfingstmontag in Meersburg
Ebenfalls konnte in 2001 das Jubiläumsfest zum 95. Geburtstag gefeiert werden. Einen krönenden Abschluss fand das Jubiläumsjahr mit dem glänzenden Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche Sankt Barbara.
Zum Jahresende kündigte Dirigent Werner Klein die weitere Zusammenarbeit mit unserem Musikverein. Sascha Kohns übernahm vorübergehend, neben dem Amt des 1. Vorsitzenden, die Dirigententätigkeit, bis am 15.03.2002 Herr Peter Adam den Verein als neuer Dirigent übernahm.

Trotz schwieriger Vorbereitung, dazu gehörte der seit längerem schwache Probenbesuch, fand am 29.11. 2003 ein bei den Zuhörern sehr gut angekommenes Konzert in der Mehrzweckhalle in Wasserliesch statt.
In der Jahreshauptversammlung am 12. Januar 2004 trat Sascha Kohns als 1. Vorsitzender zurück. Stefan Thiel übernahm als 2.Vorsitzender den Verein.
Teilweiser schwacher Probebesuch, fehlende Einstellung zum Verein, zurück zu führen auf Unstimmigkeiten zwischen Dirigent, Vorstand und Musikern, führten dazu, dass sich Peter Adam und der Verein am 18.11.2004 in beiderseitigem Einvernehmen trennten. Dank der Hilfe befreundeter Dirigenten konnte der Probebetrieb aufrechterhalten werden.
Erneut, wie schon so oft in der Vergangenheit, begann die Suche nach einem neuen Dirigenten, sowie die Suche nach einem neuen
1. Vorsitzenden. In der Jahreshauptversammlung am 9.1.2005 ist niemand bereit, dieses Amt anzunehmen. So musste die Versammlung vertagt werden.
Erfreulicherweise lagen dann doch in kurzer Zeit 7 Bewerbungen für das Amt des Dirigenten vor.


29.11.2003
Dies ermutigte den 2. Vorsitzenden Stefan Thiel in der außerordentlichen Versammlung am 2.Februar 2005 schließlich doch das Amt des 1. Vorsitzenden zu übernehmen.
Die Bewerber um das Dirigentenamt konnten sich nun in je einer Probe vorstellen. Die Aktiven wählten Arno Hoffmann auf Vorschlag des Vorstandes zum neuen Dirigenten. Er trat am 3. März 2005 sein Amt an. Im Laufe des Jahres wurde von ihm auch das Jugendorchester zu neuem Leben erweckt.

02.02.2005 - Packen wir´s an.
2006, das Jubiläumsjahr begann mit einer Hiobsbotschaft. Unser langjähriges Vereinslokal „Zum Bahnhof“ wurde am 15. Februar 2006 geschlossen. Die Suche nach neuen Räumlichkeiten gestaltete sich anfangs schwierig. Margot und Heino Zimmer, die Besitzer des ehemaligen Vereinslokals „Gasthaus Ring Klassen“, erwiesen sich in dieser schwierigen Situation als Helfer in der Not.

Sie bieten den von 1954 bis 1984 genutzten, altehrwürdigen Proberaum“ gegen einen monatlichen Mietpreis als neues Domizil an. Ab dem 16. Februar 2006 finden dort unsere Proben statt.
Die Vorbereitungen zum Jubiläumsjahr liefen im Herbst 2005 an. Auf Vorschlag des Dirigenten fand schon am 25. bis 27.11.2005 ein Probewochenende in der Jugendherberge Cochem zur Vorbereitung auf unser Jubiläumskonzert statt.

In unserer Pfarrkirche St. Barbara gedachten wir am 14.01.2006 unseren verstorbenen Mitgliedern. Das feierliche Amt wurde von unserem Musikverein musikalisch umrahmt.

Ein herausragendes Ereignis war unser Jubiläumskonzert am 01.04.2006 in der Mehrzweckhalle Wasserliesch.
In diesem Konzert war eine erfreuliche musikalische Leistungssteigerung, dank der guten Arbeit und Vorbereitung unseres Dirigenten Arno Hoffmann, festzustellen.

Im Rahmen des Jubiläumskonzertes hatte auch unser Jugendorchester die Gelegenheit, seinen Leistungsstand dem aufmerksam zuhörenden Publikum zu zeigen.
Die gute Jugendarbeit lässt uns hoffnungsvoll in die Zukunft schauen.
Seit 100 Jahren erfüllt unser Musikverein nun seine Aufgabe, die Blasmusik zu pflegen und zu fördern, Konzerte zu veranstalten, die Jugend zur Musik zu führen, und vieles mehr.


PRO MUSICA - Plakette

Aus all diesen Gründen wurde uns nach eingehender Prüfung unserer Vereinsgeschichte vom Bundesmusikverband mit Sitz in Trossingen, die vom ehemaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke im Jahre 1964 gestiftete PRO MUSICA – Plakette zuerkannt.

Diese wurde uns in einer Feierstunde in Emmelshausen am 11.06.2006 durch Herrn Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Staatssekretär für Kultur des Landes Rheinland – Pfalz, überreicht.
Die großen Festlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen, verbunden mit dem Gruppenfest der Gruppe Saar – Obermosel, finden an diesem Wochenende in den Moselanlagen statt.

In der Vereinschronik sind verständlicherweise nur die wichtigsten Ereignisse erwähnt, Einzelheiten finden sich in den jährlichen Geschäftsberichten.
Der Chronist möchte an dieser Stelle jedoch allen danken, die still und leise, ohne namentlich genannt zu werden, den Verein vorbildlich unterstützt haben. Es waren und sind unsere Vorstandsmitglieder, aktive und fördernde Mitglieder, welche bei allen Anlässen dem Verein tatkräftig zur Seite stehen. Ohne sie könnte kein Vorsitzender, Dirigent noch Musikverein bestehen.
Mit berechtigtem Stolz kann der Musikverein Oberbillig, trotz vieler Rückschläge, auf seine 100-jährige Geschichte zurück blicken. In all diesen Jahren, in schlechten und in guten, über die beiden schrecklichen Weltkriege hinweg, bei Veranstaltungen der Freude und der Trauer, bei kirchlichen und bei weltlichen Anlässen, kurz, wo Öffentlichkeitsarbeit kultureller Art notwendig war, der Musikverein war immer dabei.

2006
Es ist zu wünschen und zu hoffen, dass der Verein mit der Unterstützung aller Mitglieder, sowohl aktiv wie inaktiv, des Vorstandes und des Dirigenten getreu dem Spruch
"Harmonie und Musik im Leben sei allzeit unser Bestreben"
weiterhin der Blasmusik dienen möge, zum Troste und zur Freude für uns und unsere Mitmenschen.
Diese Chronik wurde niedergeschrieben und immer wieder ergänzt von unserem langjährigen Vereinsmitglied Willi Thein (Stand: August 2006)